Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der FH Nordhausen (01.05.10 - 30.09.12)

Optimierung der Gebrauchswerte von Standardsolarspeichern

Die von der EU geplante Einführung von Energie-Labels für Warmwasserbereiter auf Basis der ELD-Richtlinie wird energieeffizienten Trinkwasserspeichern einen deutlichen Marktvorteil verschaffen. Aber nicht nur der Wärmebereitschaftsaufwand, auch andere Leistungsparameter wie Speicherkapazität und Dauerleistung zeigen ein großes Optimierungspotenzial.

Ziel der zweijährigen Forschungskooperation mit der FH Nordhausen war die objektive Definition des Gebrauchswertniveaus und die Verbesserung/Optimierung der Leistungsparameter von Standardspeichern zur Trinkwassererwärmung, ohne die Herstellungskosten zu erhöhen. Dazu wurden numerische Strömungssimulatoren durchgeführt und mit einer eigens entwickelten Testeinrichtung die theoretischen Ergebnisse anhand von Prototypentests laufend validiert.
Die nun vorliegenden Projektergebnisse belegen, dass durch geometrische Modifikationen am Kaltwassereinlauf und am innenliegenden Wärmeübertrager nennenswerte Leistungssteigerungen zu erzielen sind. So konnte z.B. die Dauerleitung nach DIN 4708 an dem untersuchten Speichertyp um rund 16% verbessert werden, ohne die Fertigungskosten zu erhöhen. Diese Modifikationen sind nun in die Serienfertigung mit eingeflossen.

(Auszug, Sonderdruck aus HLH 3/2013 - Hier lesen Sie mehr. Zur Sonderveröffentlichung »)

Das diesem Bericht zugrunde liegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg und der EU gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt beim Autor.